Wie viel Geld braucht man als sechsköpfige Familie im Monat wirklich für Lebensmittel?
Diese Frage haben wir uns Ende 2025 sehr konkret gestellt. Nicht theoretisch, nicht mit irgendeinem Musterbudget aus dem Internet, sondern mit unserem echten Alltag: zwei Erwachsene, vier Kinder, Schule, Kindergarten, Brotdosen, Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks, Milch, Eier, Drogerieartikel und alles, was bei einer Familie eben so mitläuft.
Im November 2025 lagen wir mit unserem Lebensmittel- und Haushaltsbudget noch bei ungefähr 1.500 € im Monat.
Das klingt erst einmal viel. Und ja, es ist auch viel. Gleichzeitig muss man dazu sagen: Wir leben in Österreich, wo viele Lebensmittel spürbar teurer sind als in Deutschland. Dazu kommt: Bei vier Kindern ist fast alles sofort mal vier gerechnet. Ein kleines Extra ist dann nicht ein kleines Extra, sondern gleich vier kleine Extras.
Trotzdem war uns irgendwann klar: Da geht sicher noch etwas.
Nicht, weil wir plötzlich extrem sparen wollten. Sondern weil wir wissen wollten, wo im Alltag Geld verschwindet, ohne dass es uns wirklich etwas bringt.
Unser Selbstexperiment im Video
Im Mai wollten wir es noch einmal genauer wissen: Wie weit können wir unsere Lebensmittelkosten senken, ohne dass sich unser Alltag schlechter anfühlt?
Im Video erzählen wir, warum wir früher bei ungefähr 1.500 € im Monat lagen, was wir seit Dezember verändert haben und welche Punkte wir im Mai noch einmal genauer getestet haben.
Was wir überhaupt zum Lebensmittelbudget zählen
Das ist wichtig, weil sonst solche Zahlen immer schwer vergleichbar sind.
Bei uns läuft über das Lebensmittel- bzw. Haushaltskonto nicht nur Essen, sondern auch ein Teil der normalen Haushalts- und Hygieneartikel. Also zum Beispiel auch Dinge wie Zahnpasta, Kakaopulver, teilweise Drogerieartikel oder Alltagsprodukte, die wir inzwischen auch über Amazon-Sparabos kaufen.
Was wir seit Dezember aber nicht mehr dazurechnen:
- McDonald’s
- Pizza bestellen
- Eisdiele
- Kaffee unterwegs
- Ausflugsessen
- andere Freizeit-Ausgaben mit den Kindern
Früher war so etwas eher mit im Budget drin. Wir hatten ungefähr eingerechnet, dass wir vielleicht zweimal im Monat zu McDonald’s gehen oder mal Pizza bestellen. Das waren schnell 100 bis 120 € im Monat.
Seit Dezember sagen wir: Das ist nicht Lebensmittelbudget. Das ist Freizeit oder Spaß.
Dafür haben wir inzwischen eine eigene Karte, die wir intern unsere „Ohne-schlechtes-Gewissen-Karte“ nennen. Wenn auf dieser Karte Geld ist, können wir davon unterwegs Eis essen, mal zu McDonald’s gehen oder uns im Ausflug einen Kaffee holen. Wenn die Karte leer ist, ist sie leer.
Das macht für uns psychologisch einen großen Unterschied.
Unsere Ausgangslage: ungefähr 1.500 € im Monat
Bis Ende November 2025 hatten wir ungefähr 1.500 € im Monat als Budget für Lebensmittel und Haushalt.
Ich hatte das Budget zwar irgendwie im Blick, aber wir haben nicht so genau hingeschaut. Wenn wir Lust auf bestimmte Snacks hatten, wurden sie gekauft. Wenn Gebäck für die Kinder gebraucht wurde, wurde es gekauft. Wenn Süßigkeiten gerade nicht im Angebot waren, wurden sie trotzdem gekauft.
Und ganz ehrlich: Mit vier Kindern summiert sich das einfach wahnsinnig schnell.
Ein paar Beispiele:
- vier Brotdosen für Schule und Kindergarten
- Gebäck für die Jause
- Milch für Kakao, Kaffee und manchmal Fläschchen auf der Couch
- Eier fürs tägliche Frühstück
- Obst, Gemüse, Nudeln, Reis, Brot, Käse, Schinken
- Snacks und Süßigkeiten
- Drogerie- und Hygieneartikel
- spontane Einkäufe, weil irgendwas wieder aus ist
Dazu kam bei uns noch: Wir können nicht riesig auf Vorrat kaufen. Wir haben keinen großen Gefrierschrank und auch keinen riesigen Kühlschrank. Ein klassischer Wocheneinkauf mit großen Vorräten funktioniert bei uns deshalb nur begrenzt.
Wir gehen eher mehrmals pro Woche kleiner einkaufen.
Was wir ab Dezember geändert haben
Im Dezember 2025 haben wir angefangen, genauer hinzuschauen.
Nicht kompliziert. Nicht mit einer perfekten App oder einem stundenlangen System. Sondern erst einmal ganz einfach: Kassenzettel sammeln, Ausgaben bewusster ansehen und überlegen, was eigentlich wirklich viel Geld kostet.
Dabei sind ein paar große Punkte aufgefallen.
1. Gebäck war bei uns ein riesiger Kostenpunkt
Das war einer der größten Hebel.
Unsere Kinder essen in der Brotdose einfach lieber Gebäck als normales Brot. Natürlich kann man jetzt sagen: „Dann sollen sie halt Brot essen.“ Aber so sind wir nicht.
Uns ist lieber, die Kinder essen in Schule und Kindergarten wirklich etwas, statt dass die Brotdose wieder voll zurückkommt und sie dann mittags komplett erledigt sind.
Also gab es oft Gebäck: Mohnflesserl, Brezeln, Laugenstangen, Käsestangen oder ähnliche Sachen.
Das Problem: Das kostet bei vier Kindern richtig Geld.
Wenn ein Mohnflesserl beim Discounter ungefähr 80 Cent kostet, dann sind das:
| Rechnung | Betrag |
|---|---|
| 1 Stück Gebäck | ca. 0,80 € |
| 4 Kinder pro Tag | ca. 3,20 € |
| 5 Schultage pro Woche | ca. 16 € |
| pro Monat nur für Brotdosen-Gebäck | ca. 64 € |
Und das ist nur das Gebäck für die Brotdosen.
Frühstück und Abendessen sind da noch nicht dabei.
Alles zusammen kamen wir schnell auf mehrere hundert Euro im Monat nur für Brot und Gebäck.
Deshalb habe ich angefangen, mehr selber zu backen.
Nicht, weil ich plötzlich zur perfekten Back-Mama geworden bin. Es hat sich eher so ergeben. Aber es spart bei uns wirklich viel Geld.
Ein selbst gebackenes Mohnflesserl kommt bei uns je nach Mehlpreis ungefähr auf 9 Cent Materialkosten. Natürlich kommen noch Stromkosten dazu, aber selbst die machen die Ersparnis nicht kaputt. Dazu haben wir auch ein eigenes Video gemacht.
2. Süßigkeiten und Snacks nur noch im Angebot
Früher haben wir Süßigkeiten oder Chips auch einfach zum Normalpreis gekauft, wenn wir gerade Lust darauf hatten.
Heute machen wir das anders.
Süßigkeiten, Chips und Snacks kaufen wir fast nur noch:
- im Angebot
- stark reduziert
- oder dann, wenn es wirklich gut passt
Eine Packung Chips für 2,90 € klingt vielleicht nicht dramatisch. Aber wenn man das regelmäßig macht und dazu noch andere Kleinigkeiten kommen, ist es am Ende eben doch ein richtiger Kostenblock.
Das heißt nicht, dass unsere Kinder nichts Süßes bekommen. Aber wir kaufen bewusster.
3. McDonald’s und Pizza sind kein Lebensmittelbudget mehr
Das war für uns ein wichtiger gedanklicher Schritt.
Natürlich isst man bei McDonald’s auch etwas. Und Pizza ist auch Essen. Aber für unser Budget ist es trotzdem nicht dasselbe wie ein normaler Lebensmitteleinkauf.
Wenn wir McDonald’s oder Pizza aus dem Lebensmittelbudget zahlen, fühlt es sich so an, als wäre das halt „Essen“. Dann verschwindet das Geld dort einfach mit.
Seit wir das als Freizeit/Spaß rechnen, ist es viel klarer.
Wir können es trotzdem machen. Aber dann eben bewusst.
4. Mittagessen günstiger planen
Im Mai wollten wir noch genauer schauen, wie viel Potenzial beim Mittagessen drin ist.
Unser Gedanke war:
Schaffen wir Mittagessen für ungefähr 1 € pro Person?
Nicht jeden Tag perfekt. Aber als Orientierung.
Dabei haben wir gemerkt: Es muss nicht immer Fleisch der Hauptbestandteil sein. Manchmal reicht Schinken. Manchmal geht es vegetarisch. Und manche Gerichte sind einfach von Natur aus günstiger.
Gerichte, die bei uns gut funktionieren oder die wir testen:
- Grünkern-Eintopf
- Schinkenfleckerl
- Spaghetti Carbonara
- Käsespätzle
- Linseneintopf
- Kartoffelkräpferl mit Apfelmus
- Kürbiscurry mit Tofu
- einfache Nudelgerichte
- Reisgerichte
- Suppen und Eintöpfe
Wichtig ist bei uns: Die Kinder müssen es auch essen.
Es bringt nichts, wenn ein Gericht auf dem Papier günstig ist, aber am Ende vier Kinder davor sitzen und niemand will es.
5. Weniger Fleisch, aber nicht automatisch Verzicht
Wir essen nicht plötzlich komplett anders. Aber wir haben gemerkt, dass wir bei manchen Gerichten einfach weniger Fleisch brauchen.
Früher war Fleisch oft der Hauptbestandteil. Bei Nudelgerichten oder Soßen war es schnell so: viel Fleisch, viel Käse, viel von allem.
Jetzt schauen wir eher:
- Muss da wirklich so viel Fleisch rein?
- Reicht Schinken?
- Geht es auch mit Tofu?
- Kann das Gericht mehr über Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte funktionieren?
Das spart, ohne dass es sich gleich nach Verzicht anfühlt.
6. Unsere Milch-Gewohnheit war teurer als gedacht
Wir haben lange automatisch laktosefreie Milch gekauft.
Nicht, weil wir extrem laktoseintolerant sind, sondern weil sie für uns bekömmlicher war und wir uns einfach daran gewöhnt hatten. Irgendwann haben wir gar nicht mehr darüber nachgedacht.
Aber wir verbrauchen ungefähr 2 Liter Milch pro Tag.
Kakao für die Kinder, Kaffee für uns, manchmal noch ein kleines Fläschchen am Nachmittag auf der Couch.
Die laktosefreie Milch war aber deutlich teurer. Also haben wir genauer geschaut:
- Für Shakes nehmen wir jetzt z. B. Mandel Drink, wenn er günstig ist.
- Für Kaffee reicht uns normale Milch.
- Für die Kinder nehmen wir normale Vollmilch.
Wenn man dadurch ungefähr 80 Cent am Tag spart, sind das im Monat:
| Ersparnis | Betrag |
|---|---|
| ca. 0,80 € pro Tag | 0,80 € |
| 30 Tage | ca. 24 € pro Monat |
24 € im Monat nur durch eine Gewohnheit, über die wir vorher gar nicht mehr nachgedacht haben.
Solche Punkte mag ich besonders, weil sie nicht weh tun.
7. Amazon-Sparabos für Alltagsprodukte
Ein weiterer Punkt sind Amazon-Sparabos.
Da geht es bei uns nicht um irgendwelche Luxusprodukte, sondern um Dinge, die wir ohnehin regelmäßig brauchen. Zum Beispiel:
- Kakaopulver
- Zahnpasta
- Hygieneartikel
- bestimmte Alltagsprodukte
Wenn man mehrere Sparabos hat, gibt es oft zusätzlichen Rabatt. Manchmal ist das sogar günstiger als Eigenmarken im Geschäft.
Natürlich muss man trotzdem vergleichen. Nicht jedes Sparabo ist automatisch gut. Aber bei Produkten, die man ohnehin immer wieder kauft, kann es sich lohnen.
Und ganz ehrlich: Es ist auch angenehm, wenn man an manche Dinge nicht ständig denken muss.
8. Eier bleiben bei uns vom Bauernhof
Wir sparen nicht überall maximal.
Ein Beispiel: Unsere Eier bekommen wir vom Bauernhof. 30 Stück kosten uns ungefähr 10 €.
Klar gäbe es billigere Eier. Aber da ist für uns eine Grenze. Wir essen seit Jahren fast täglich Spiegelei zum Frühstück, und bei Eiern wollen wir nicht einfach auf das Billigste wechseln.
Das ist uns wichtig, weil Sparen für uns nicht heißt:
Überall das Billigste nehmen.
Sondern eher:
Dort sparen, wo es uns nicht weh tut — und dort bewusst nicht sparen, wo es uns wichtig ist.
Unser Zwischenstand im Mai
Wir haben unser Haushaltskonto verglichen, jeweils bis zum 8. des Monats.
| Zeitraum | Verbrauch bis zum 8. |
|---|---|
| November 2025 | ca. 353 € |
| April 2026 | ca. 269 € |
| Mai 2026 | ca. 173 € |
Natürlich ist das nur ein Zwischenstand. Ein Monat ist nicht immer gleich. Außerdem hatten wir im Mai Besuch, wodurch teilweise auch mehr gebraucht wurde.
Aber der Unterschied war trotzdem deutlich.
Wenn man den Mai-Zwischenstand hochrechnet, wären wir theoretisch unter 700 € im Monat geblieben. Ob das am Ende wirklich so aufgeht, ist eine andere Frage. Aber allein der Zwischenstand zeigt: Da war noch richtig viel Potenzial.
Von 1.500 € auf 1.000–1.100 € und dann weiter testen
Bis April lagen wir ungefähr bei 1.000 bis 1.100 € statt bei 1.500 €.
Das war schon eine große Veränderung, ohne dass wir extrem geworden sind.
Im Mai wollten wir dann testen, ob noch mehr geht. Aber mit einer wichtigen Grenze:
Die Kinder sollen nicht das Gefühl haben, dass bei uns jetzt ständig gespart wird.
Wir wollen nicht, dass Essen zum Stressthema wird. Wir machen kein radikales Foodsharing-Experiment und holen nicht plötzlich überall Gratislebensmittel ab, nur um eine möglichst niedrige Zahl zu schaffen.
Das kann für andere Familien passen. Für uns sollte es aber im normalen Alltag funktionieren.
Was machen wir mit dem gesparten Geld?
Wir haben unser Budget nicht einfach reduziert.
Auf unser Haushaltskonto gehen weiterhin ungefähr 1.300 € im Monat. Der Unterschied ist: Wenn wir weniger ausgeben, bleibt etwas übrig.
Und genau das ist wichtig. Wenn man das Budget einfach kleiner macht und das Geld im normalen Konto verschwindet, merkt man die Ersparnis oft gar nicht.
Bei uns wird das übrige Geld aufgeteilt:
- ein Teil kommt auf unsere „Ohne-schlechtes-Gewissen-Karte“
- ein Teil kommt aufs Tagesgeldkonto
- manchmal wird auch privat investiert, wenn es gerade passt
Die Spaßkarte ist für Familienausflüge, Eis, McDonald’s, Kaffee unterwegs oder ähnliche Dinge.
Das klingt vielleicht lustig, aber es funktioniert für uns wirklich gut. Wenn Geld auf dieser Karte ist, kann man es ohne schlechtes Gewissen ausgeben. Wenn keines drauf ist, dann eben nicht.
Was bei uns am meisten gebracht hat
Wenn ich die wichtigsten Punkte zusammenfassen müsste, wären es diese:
- Gebäck öfter selber backen
- Süßigkeiten und Snacks nicht mehr blind zum Normalpreis kaufen
- Essen unterwegs aus dem Lebensmittelbudget rausnehmen
- Mittagessen günstiger planen
- Fleischmenge reduzieren, ohne dass das Essen langweilig wird
- Milch-Gewohnheiten überprüfen
- Amazon-Sparabos für passende Alltagsprodukte nutzen
- Ausgaben sauberer trennen
- nicht jede kleine Ausgabe bei vier Kindern unterschätzen
Der größte Punkt war bei uns wahrscheinlich wirklich das Gebäck.
Dicht gefolgt von der besseren Trennung zwischen Lebensmittelbudget und Freizeit/Spaßausgaben.
Unsere Lebensmittelkosten sind nicht eure Lebensmittelkosten
Das ist mir wichtig.
Unsere Zahlen sind kein Maßstab dafür, was jede Familie brauchen darf oder sollte. Jede Familie lebt anders.
Es macht einen Unterschied:
- ob man in Österreich oder Deutschland lebt
- wie alt die Kinder sind
- ob alle zu Hause essen
- ob Kinder in Schule oder Kindergarten Jause brauchen
- ob man viel Platz für Vorräte hat
- ob man gerne kocht oder nicht
- ob Allergien oder Unverträglichkeiten eine Rolle spielen
- ob man Bio, Bauernhof oder Discounter kauft
- wie oft man unterwegs isst
Deshalb ist dieser Artikel kein „So müsst ihr es machen“.
Es ist einfach unser Einblick.
Vielleicht ist etwas dabei, das bei euch auch funktioniert. Vielleicht auch nicht. Aber oft reicht schon ein einziger Punkt, über den man vorher nie nachgedacht hat.
Bei uns war es zum Beispiel die Milch. Oder das Gebäck. Oder die Frage, ob McDonald’s wirklich zum Lebensmittelbudget gehört.
Fazit: Sparen darf den Alltag leichter machen
Für uns ist Sparen dann sinnvoll, wenn es nicht ständig zusätzlichen Stress macht.
Wenn ich jeden Tag drei Geschäfte abfahren muss, nur weil irgendwo Butter ein paar Cent günstiger ist, dann passt das für uns nicht dauerhaft. Wenn ich aber durch selber backen, bewusstere Einkäufe und bessere Budgettrennung mehrere hundert Euro im Monat weniger brauche, dann ist das ein sehr guter Tausch.
Wir sparen nicht, weil wir den Kindern alles streichen wollen.
Wir sparen, weil wir gemerkt haben:
Viele kleine Gewohnheiten kosten richtig Geld, ohne dass sie unseren Alltag wirklich besser machen.
Und genau da setzen wir an.
Häufige Fragen
Wie viel Lebensmittelbudget braucht eine sechsköpfige Familie?
Bei uns waren es Ende 2025 ungefähr 1.500 € im Monat für Lebensmittel und Haushaltsartikel. Seit Dezember 2025 liegen wir eher bei etwa 1.000 bis 1.100 € und testen im Mai, ob noch weniger möglich ist. Das hängt aber stark davon ab, was man alles dazurechnet.
Zählt ihr McDonald’s und Pizza zum Lebensmittelbudget?
Früher teilweise schon. Inzwischen nicht mehr. Für uns sind McDonald’s, Pizza, Eisdiele oder Kaffee unterwegs Freizeit- bzw. Spaßausgaben. Dafür haben wir eine eigene Karte.
Spart selber backen wirklich Geld?
Bei uns ja. Gerade Gebäck für vier Brotdosen kostet gekauft schnell viel Geld. Selbst gebackenes Gebäck ist bei uns deutlich günstiger. Die zusätzlichen Stromkosten haben wir ebenfalls verglichen und sie machen die Ersparnis nicht kaputt.
Müssen die Kinder beim Sparen verzichten?
Das ist nicht unser Ziel. Wir wollen sparen, ohne dass die Kinder ständig merken, dass gespart wird. Deshalb schauen wir eher auf Gewohnheiten und Kostenblöcke, die im Hintergrund laufen.
Warum sind eure Lebensmittelkosten mit Österreich wichtig?
Weil viele Lebensmittel in Österreich teurer sind als in Deutschland. Die Arbeiterkammer kam bei ein- und denselben Marken-Lebensmitteln auf rund 27 % Preisunterschied brutto bzw. rund 23 % netto zwischen Österreich und Deutschland.. Deshalb lassen sich unsere Zahlen nicht direkt mit deutschen Familien vergleichen.
